elisabeth hahnke coaching und training

Wie Du Deinen Träumen mehr Aufmerksamkeit schenkst

Hast Du Dir schon einmal die Zeit genommen, mit Deinen Träumen zu sprechen? Ja, genau. Du hast richtig gelesen. Gib ihnen eine Stimme. Kennst Du es, dass sie Dir durch den Kopf fliegen und dabei ganz sanft Dein Herz berühren? Träume sind flüchtig, weil sie noch keine Erde haben. Sie durchziehen Deinen Geist und brauchen Deine konzentrierten Gedanken, Deine Kreativität, Deine Entschiedenheit, Deine Hände und Füße, um lebendig zu werden. Und sie brauchen Zeit und Raum – ganz praktisch.


Träume wollen landen. Sie wollen ausprobiert, angefasst, gestaltet, erfahren, erfüllt, erforscht, geliebt, bedankt, gewusst und gesehen werden. Aber Träume machen auch Angst. Sie sind Boten neuer Möglichkeiten. Sie kommen nicht aus den bekannten Gefilden unserer wunderbaren Komfortzone. Träume sind eine Einladung, weiter zu gehen. Dich neu zu erfahren. Zu wachsen.
Ich glaube, dass Träume direkt aus unseren Herzen kommen. Sie sind Spiegel unseres Wesens. Wir erkennen uns durch sie. Deswegen sind sie wichtig und brauchen Deine Aufmerksamkeit. Denn Aufmerksamkeit wird immer von Energie begleitet. Dort wo Du hinschaust, entsteht plötzlich Dichte. Es wird lebendiger. Schaust Du Deine Träume an, werden sie wirklicher. Folgst Du den Zweifeln und Ängsten, werden diese wacher und erschreckender. Das ist die Kraft Deiner Aufmerksamkeit.

Es ist normal, dass Dir Träume Sorgen bereiten. „Kann ich das finanzieren? Was sagen die anderen? Muss ich mein Leben dann völlig umkrempeln? Bin ich verrückt das zu wollen? Wie sieht das auf meinem Lebenslauf aus?“ Es gibt keinen Traum, der nicht von Ängsten begleitet wird. Das liegt in der Sache selbst. Träume verlangen, dass wir Veränderungen einleiten, neue Routinen entwickeln, Zeitfenster öffnen, die uns zugeschlossen erscheinen. Sie fordern unseren Mut heraus, alte Strukturen zu verlassen. Das fühlt sich unbequem an. Aber!

Wenn Du Dir erlaubst, Deinen Träumen zu folgen, dann gewinnst Du unendlich viel: Lebendigkeit, neue Fähigkeiten und frisches Wissen, Begegnungen mit spannenden Menschen. Du erlebst Dich selbst anders und überraschst Dich, spürst Deine Weite und Grenzenlosigkeit. Du gewinnst tiefes Vertrauen in Dich selbst und darin, dass Du vom Leben unterstützt wirst.


Sprich mit Deinen Träumen, gib ihnen eine Stimme. Richte Deine Aufmerksamkeit jeden Tag für 10 Minuten auf, dass was Du wirklich, wirklich willst. Es ist ganz einfach:

Nimm Dir einen Zettel und beginne zu schreiben. Befrage Deine Träume, erforsche sie, unterhalte Dich mit ihnen. Der Impuls zu handeln wird ganz natürlich entstehen. Du musst Dich nicht zwingen, musst nicht durch Deine Sorgen kämpfen. Denn: Aufmerksamkeit bringt immer ihre Schwester Energie mit. Und Energie erfrischt alles, erfüllt alles mit Leben. Also erfülle Deine Träume!

Mein Beispiel:

Ich (zögerlich): „Hallo Traum. Bist Du da?“
Traum: „Ja. Eh.“
Ich: „Hm. Ok. Also…es tut mir leid, dass ich Dich nicht soooo ernst genommen habe und mich manchmal vor Dir erschrecke.“
Traum: „Das ist ok.“
Ich: „Mhhhh. Ich würde Dich schon gern kennenlernen.“
Traum: „Gut.“
Ich: „Ich kenne Dich eh.“
Traum (lachend): „Ich weiß, meine Liebe.“
Ich: „Puh. Du machst mich schon nervös.“
Traum: „Das ist nur ein Gedanke.“
Ich: „Stimmt. Ok. Ich will Dich erfüllen.“
Traum: „Ja, das freut mich.“
Ich: „Warum stelle ich mir selbst ein Bein? Ich kann dabei zuschauen, wie ich verhindere, dass Du Dich erfüllst!“
Traum: „Meine Liebe. Du bist manchmal sehr streng zu Dir. Hör auf damit. Du gehst die Sache zu ernst an. Spiel mit mir. Es ist leicht. Kannst Du Dir vorstellen, dass Du Deine Erwartungen und Bedingungen, die Du an meine Erfüllung stellst, einen Moment ziehen lässt?“
Ich: „Oh. Ja, das kann ich. Du meinst, ich verderbe mir schon den Spaß, bevor wir miteinander losgehen.“
Traum: „Ja. Weißt Du, ich bin kein Ziel. Ich bin nichts, für das Du Dich bemühen müsstest. Du musst nichts leisten, um mich zu erfahren. Denn ich bin sowieso ein Teil von Dir, Deiner Kreativität und Deinen Talenten. Lass Dein Bemühen los.“
Ich (erstaunt): „Ok. Oh, wow. Und wenn ich mich nicht traue…?“
Traum: „Dann erfülle ich mich nicht.“
Ich: „Oh. Das heißt, dann…wirst Du nicht geboren?“
Traum: „Ja, und das ist auch ok. Du bist frei, Liebe.“
Ich: „Aber, ich will Dich er-LEBEN! Es ist eigentlich gar nicht schwer mich zu trauen. Es kann in Wirklichkeit überhaupt nichts Schlimmes passieren.“
Traum: „So ist es.“
Ich: „Also, machen wir es? Ich traue mich! Und ich lass diese Ernsthaftigkeit dabei gehen. Ich möchte, dass wir Spaß haben, dass es leicht ist. So wie ich mich kenne, besucht uns mein Bemühen ab und zu trotzdem. Ist das ok? Bleibst Du bei mir?“
Traum (lacht): „Natürlich!“
Ich: „Gut. Dann lass es uns ausprobieren.“

Kopf hoch, Herz offen und Rock’n Roll!

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4 Gedanken zu “Wie Du Deinen Träumen mehr Aufmerksamkeit schenkst

  1. Ramona Hahnke

    Ach liebe Elisabeth,deinen blog zu lesen ist so wundervoll:)So erfrischend und immer inspirierend,danke,dass es so leicht sein darf!

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