Change yourself, change the world

12 Worte, 12 Gedanken, 12 Minuten

Wach auf und hinein, in die, die Du wirklich bist.

Steh auf. In voller Größe. Und eigne Dir Deine Träume an.

Setz um, was Du Dir versprochen hast. Weil Du es Dir versprochen hast. Nicht weil es besser aussieht, nicht auf Grund von Erwartungen, Status oder einer Ideologie von einer besseren Welt.

Welche Welt willst Du ändern, wenn nicht Deine?

 

1. Erwachen

Wach auf und hinein, in die, die Du wirklich bist. Schließlich ist es Frühling. Schüttle die Schleier alter Gedanken und unangenehmer Gefühle von Dir ab, die sich im Laufe deines Lebens, wie ein Mantel um Dich gelegt haben. Wer bin ich ohne meine kulturelle Prägung, ohne die Erwartungen meiner Eltern, ohne meine Angst, es nicht zu schaffen? Was bleibt dann von mir übrig, wenn ich ganz bei mir angekommen bin? Was von dem was ich jetzt denke, fühle und gestalte bleibt, und was geht – einfach weil es nicht zu mir gehört? Und,…was mache ich dann in dieser Welt?

2. Verantworten

In „Verantworten“ steckt die Antwort auf Deine wichtigsten Fragen. Du fragst: Wer bin ich? Was kann ich schon tun, um die Welt zu verändern? Und wo beginnen? Wo enden? Und mit wem? Wieso sollte mich „die Welt“ überhaupt interessieren? Hab ich ein Helfersyndrom, bin ich verrückt? Sollte ich mich nicht lieber einreihen und mitmarschieren auf den vorgefertigten Karrierewegen? Ceo? Cfo? E.Commerce? Innovative Product Management? Vielleicht!

Antworte. Verantworten bedeutet, dass Du antwortest. Wem? Dem Leben. Dir selbst. Welche Frage ruft Dich? Welche Frage stellt Dein Leben an Dich? Welche Frage bringt alles in Dir zum Schwingen? Antworte. Meine Frage ist: Wie können wir die Welt verändern, indem wir uns selbst verändern? Wo ist die Schnittmenge zwischen mir und der Welt, wie ich sie wahrnehme? Meine Antwort ist: Ich will das bedingungslos sein, was ich in der Welt verändern will.

Mein Leben, ist dann meine Antwort.

3. Vision

Mach die Frage, die Du Dir stellst, zu Deiner Vision. Da draußen gibt es keinen Sinn. Lass Dich nicht täuschen. Sinn entsteht in Dir. Weil Du entschieden an etwas glaubst, an eine Möglichkeit, dass wir…fülle die Lücke….nachhaltig wirtschaften, uns unabhängig von unserer Herkunft entfalten, Kleider tauschen anstatt neu zu kaufen, krumme Karotten retten, nur noch 300 Dinge besitzen anstatt 10.000…füll die Lücke. Woran glaubst Du? Welche Möglichkeit will sich durch Dich realisieren? Was bringst Du in die Welt? Damit sie…schöner, lebenswerter, inklusiver, friedvoller…wird?

4. Beginnen

Nur ein Schritt. Kannst Du ihn gehen? Du bist Deine Vision. Du bist die Möglichkeit, die Realität wird. Ist das genug? Das ist mehr, mehr, mehr, mehr als genug! Warte nicht, bis ganz München Kleider tauscht, tausche Kleider. Warte nicht, bis 10.000 Schüler ihr Potential umarmen und entfalten, mach es selbst. Warte nicht, bis deine Familie nachhaltig konsumiert, beginne jetzt. Denn dann machst Du uns allen eine Tür auf, Dir zu folgen. Und das ist leichter für uns, als wenn wir sie selbst finden, und öffnen müssten.

5. Machen

Mach! Mach…Dich selbstständig. Mach…Dir Raum für Dein Engagement neben Deinem Beruf. Mach…den Anruf. Mach…die Finanzierungsplanung. Mach…ein Angebot. Mach…Lust mit Dir zu arbeiten. Mach…Deine Website. Mach…die Weiterbildung zum Mentor. Mach…die Rechtsberatung für Flüchtlinge. Mach…die Excel Tabelle, um Deine Aufgaben zu organisieren… Mach…Dein Herz auf. Mach…es mit absoluter Entschiedenheit.

6. Ohnmacht

Oh Gott, Du willst die Welt verändern?! Und was machst Du? Du machst…den Anruf. Du machst….die Finanzierungsplanung. Du machst…das Engagement neben deinem Beruf. Du machst…die F* Excel Tabelle in Deiner 100 Quadratmeter Altbauwohnung! … es ist nicht genug. Ungleichheit, Armut, Arbeitslosigkeit, Klimawandel, Kriege. Und was mach ich? Ich koche mit Flüchtlingen. Ich unterstütze Schüler dabei, ihr Potential zu entfalten. Ich kaufe beim Bauern. Ich trage grün. Oh Gott. Es ist nie genug. Mein Wirken ist nie ausreichend. Ich bin…nicht genug. Ohnmacht.

7. Annehmen

Du kannst nicht die Welt verändern. Punkt. Also warum versuchst du es? Sie überschwemmt Dich mit ihren Problemen, die andere kreiert haben. Sie überhäuft Dich mit Hilferufen, zu denen Du keine Antwort hast, die Du nicht verantworten kannst. Bleib jetzt dran. Mach Dich nicht klein. Du kannst die Welt nicht verändern. Punkt. Aber Du kannst DEINE Welt verändern! Ausrufezeichen. Du darfst DEINE Welt verändern. Du hast das Recht dazu, DEINE Welt zu einem Ort zu machen, der leuchtet und einlädt etwas anders zu tun. Ein Ort der mich vielleicht einlädt…zu leuchten. Auch meine Welt zu verändern…zu einer in der es liebevoll, friedvoll, freudvoll ist. Und was geschieht, wenn wir mehr werden? Verändern wir dann doch die Welt…?

8. Gegenwärtigkeit

Lass Dich nicht von kollektiven Gedankenströmungen einfangen, die Dich mitreißen und gedanklich in Krisengebieten auswerfen, wo Du mit leeren Händen stehst und NICHTS tun kannst. Hör auf über den Zustand der Welt oder den Zustand Deines Lebens zu schimpfen. Was soll Gutes…Neues von dort kommen? Lass Dich nicht von der Angst antreiben, sondern von Deiner Vision! Kämpfe nicht gegen ein Problem, sondern Erschaffe etwas Neues. Atme. Sei da. Komm zu Dir zurück. Geh in Deine Kraft. Du bist gerade nicht in Syrien und deswegen kannst Du dort JETZT nichts machen. Hör auf Dir Deinen klugen Kopf und Dein starkes Herz zu zerbrechen. Nimm wahr was ist. Aber, wenn Du jemanden in Syrien kennst und er Dich bittet Geld für Medikamente zu schicken, schick Geld für Medikamente… und für Kleidung… und Zigaretten… und Spielzeug für die Kinder.

Nimm Deinen Einflussbereich wahr und fülle diesen vollkommen aus. Erweitere ihn Schritt für Schritt.

Aber steige nicht in den Einflussbereich eines anderen und schimpfe und fuhrwerke da panisch herum. Da wo Du bist, mach den berühmten positiven Unterschied. Das ist mehr als genug.

9. Verändern

Wenn Du das machst, veränderst Du Deine Welt, und alle die Teil von ihr sind. Und ohne es zu merken, verändert Deine Welt Dich.

10. Wahrhaftigkeit

Du bist angekommen. Bei Dir selbst. Du lebst Deine Vision. Du entfaltest Dein Potential. Du schärfst Deinen Blick für Deine Welt. Du bist wach. Du bist wirklich da. Du erfährst Deine Wirkung tausendfach. Du weißt, dass Du mehr bist als Deine Gedanken und Gefühle. Du entscheidest Dich jeden Tag für Dich, für dieses mehr in Dir selbst. Du hältst Dich nicht zurück. Wie könntest du auch?

11. Größe

Das ist Deine Größe. Du veränderst etwas in Dir, und Deine Welt ändert sich mit. Du lässt z.B. die Idee los, nichts zu können, klein zu sein, keinen Einfluss zu haben. Sie verschwindet aus Deinem System. Und plötzlich erkennst Du, was Du wirklich bewirken möchtest und beginnst. Du machst…das Engagement neben Deinem Beruf. Du machst…die Mentorenausbildung. Du machst…die Rechtsberatung für einen Flüchtling. Und Dein Mentee fühlt sich sicherer, weil Du ihn durch das deutsche bürokratische Chaos navigierst. Der Asylantrag geht durch. Du veränderst etwas in Dir, und eine Welt ändert sich mit.

12. Liebe

Danke für Dein Dasein.

 

 

 

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2 Gedanken zu “Change yourself, change the world

  1. Irina Samchuk

    Hallo Elisabeth! Hoffentlich errinerst Du dich an mich-Irina Samchuk, Ich war ein Intern bei RYL im Sommer 2012. Mir gefaellt Dein Website seeehr viel und ich lese alles gerne was Du schreibst. Es gibt einige Dinge die ich hinzufuegen koennte. Im Punkt 7 geht es um deine Welt zu veraendern. Das waere super zu schreiben dass wenn du deine Welt veraederst, dann machst du gleiche mit der Welt jeder Person die du kennst weil es einander beeinflusst. Und der letzte Punkt ist ueber Liebe-die wichtigste Sache in der Welt. Dort solltest Du mehrer schreiben.
    Mit Liebe,
    Irina;)

    1. Elisabeth

      Hallo Irina, natürlich erinnere ich mich an Dich! Schön, dass Du schreibst! Ich stimme Dir zu. Wenn Du Deine Welt veränderst, dann beeinflusst Du auch die Menschen um dich herum. Zur Liebe habe ich bewusst nicht mehr geschrieben, weil sie so über meine Worte hinaus geht.

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