elisabeth hahnke coach und trainerin

Eine Abrechnung mit dem Monster in meinem Kopf

Komm‘ schon! Genug gezweifelt. Genug. Genug.
Ich habe genug. Ich habe genug von meiner eigenen Frechheit, mich anzuzweifeln und klein zu halten. Ich habe genug von meiner durch Demut getarnten Schüchternheit. Genug auch Angst gehabt, vor den kleinen und großen Monstern meiner Fantasie. Genug gedeckelt und versteckt und lieb gelächelt, wenn mir jemand ein Kompliment gemacht hat.


Jetzt.
Jetzt. Oh meine Güte, jetzt hole ich meine Wunder hervor. Ich tauche tief bis in die letzten Winkel und Ecken meiner Seele und von dort hole ich die schönsten Perlen. Knüpf‘ aus meinen Wundern eine Perlenkette und trage sie stolz und aufrecht umher. Denn, warum nicht?

Ich habe es so satt, mir immer die Frage zu stellen: „Was willst Du denn?“, so tuend als ob ich es nicht wüsste! 4 Tagebücher sind gefüllt mit meinen Träumen! Ich kenne mein Anliegen, so gut wie nichts anderes auf der Welt. Ich kenne mich. Und es reicht, es reicht. Es reicht immer wieder diesen klebrigen, speckigen Gedanken zu folgen: „Was wagst Du? Wer bist Du denn schon? Du weißt doch NICHTS!“ Ach, halt den Mund. Hör doch auf, Du dickes doofes Monster in meinem Kopf. Mir reicht es. Wirklich. Ich habe Dich so satt. Ich bin so satt, hörst Du?! Und gleichzeitig habe ich Hunger. Ich bin so ausgehungert, nach meiner Liebe zu mir selbst, nach meinem Stolz und meiner Würde, nach den vielen unendlichen kreativen Formen meiner Ideen! Ich habe Hunger nach Leben! Und ich werde jetzt essen. Ich werde klotzen und kleckern. Ich werde lieben und dann noch mehr lieben und noch mehr, noch mehr, noch mehr! Du wirst Dich wundern! Dir wird schwindelig werden vor so viel Lachen und Freude und VERTRAUEN. Ich KÜNDIGE Dich, hörst Du! Du musst nichts unterschreiben, nein, nein. Du brauchst Dich auch nicht wehren, meine Süße, mein klebriges BUH-Monster. Denn ich bin hier der Chef. Fristlos entlassen bist Du. Fristlos. Ach ja und bevor Du gehst…ich vergebe Dir. Ich vergebe MIR. Für all den Quatsch den ich über mich geglaubt habe, für all die Zeit die ich mich in angstvollen Fantasien verloren hab, für jeden Gedanken den ich niemals, niemals einem anderen Menschen an den Kopf schmeißen würde, aber mir. Und wenn wir schon dabei sind, dann nimm‘ doch bitte Deine Schwestern und Brüder aus den Köpfen meiner Liebsten und meiner Klientinnen und meiner Seminarteilnehmer mit. Sammle sie alle ein und dann haut doch ab! Denn ich halte es nicht mehr aus, dass die schönsten und wunderbarsten Menschen vor mir sitzen und mir erzählen, wie wenig sie sich vertrauen und wie wenig sie sich lieben und wie wenig sie von ihren Talenten wissen. Ich habe es so satt. Schluss jetzt. Stopp jetzt. Tausend Stopp Schilder hast Du in meinem Kopf aufgestellt und in den Köpfen meiner Liebsten.

Und jetzt stelle ich Dir das größte Stopp Schild auf. Es sprengt sogar meine Fantasie! Es leuchtet und funkelt PINK. Ja, fürchtest Du Dich jetzt? Gut. Gut. Du Monster. Mein Gott, Du zitterst ja! So erschöpft bist Du…Du liebes armes Monster. Komm‘. Ach, komm‘… Du weißt es ja auch nicht besser… Na, komm schon. Komm‘ in meinen Arm. Ruh‘ Dich mal aus. Lass mal los. Du armes Ding. Ich hab‘ Dir so viel Verantwortung übertragen. Du musstest Chef spielen, obwohl Du das gar nicht bist…! Ich bin jetzt ja da. Ich nehm‘ das Steuer in die Hand. Ich weiß wo es lang geht. Du kannst jetzt ausruhen.

Lass los. Ich bin jetzt ja da. Endlich.

Aless Liebe

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