elisabeth hahnke coach und trainerin

Eine Woche voller Vertrauen

In diesem Artikel teile ich mit Dir Vertrauensübungen für jeden Tag dieser Woche. Also, mach Dich bereit – mit Tee, Zettel und Stift. Heute ist die letzte Woche, im Rahmen von #strategyandgingertea, in welcher wir uns mit dem Thema Vertrauen beschäftigten. Im Februar wenden wir uns einem neuen Begriff zu – welches, bleibt noch eine Überraschung! Wenn Du neu auf meinem Blog bist, schau Dir die älteren Beiträge aus diesem Jahr an: Du findest Reflexionsübungen, Mantras, Vertrauensmeditationen, ein wunderschönes Workbook und viele weitere Inspirationen rund um das Wort Vertrauen.

Montag – Tipp 1: Vertrauensgründe

Vertrauen ist die Brücke zwischen heute und morgen, zwischen Anfang und Ende. Wir vertrauen immer, wenn wir etwas nicht 100% wissen können. Entweder setzen wir unser Vertrauen in eine zweifelhafte Zukunft oder wir richten unser Vertrauen auf die wunderbaren Möglichkeiten, die wir erfahren möchten. Beides hinterlässt Spuren in Deiner Gegenwart. Um Dein Vertrauen in die Zukunft zu stärken, schauen wir heute zurück. Nimm Dir 10-20 Minuten Zeit und beantworte bitte folgende drei Fragen ausführlich:
– Was hat Dir Dein Leben schon alles geschenkt?
– Was hat Dir Dein Leben alles schon gelehrt?
– Was hast Du bereits heute in Deinem Leben, wofür Du dankbar bist?
Schaue Dir diese Liste an, lies sie Dir laut vor, klebe sie an Deinen Kühlschrank. Kannst Du erkennen, wie reich beschenkt Du bist? Kannst Du fühlen, wieviel jetzt schon gut ist? Nimmst Du wahr, wie stark die Basis Deines Lebens ist? Wie könntest Du da nicht vertrauen?

Dienstag – Tipp 2: Die Vertrauensreise

Dein ganzes Leben besteht aus Abenteuern die Du bewältigt hast und aus denen Du mit mehr Weisheit, Wissen und Fähigkeiten hervorgegangen bist. Auch heute blicken wir zurück und erkennen, wieviel Vertrauen Du in Deiner Biographie finden kannst. Nimm Dir heute 30-60 Minuten Zeit. Du brauchst Papier, einen Stift und einen schönen Ort.
Zeichne alle wichtigen Stationen und Umbruchsphasen Deines Lebens auf ein Blatt Papier und verbinde sie zu Deinem Lebensweg. Beispielsweise: Geburt, Kindergarten, Umzug, Schule, erste große Liebe, Ausbildung, ehrenamtliches Engagement, Studium, erster Job, Weltreise, Familiengründung etc.
Zeichne den Weg weiter in die Zukunft mit all den Wünschen und Visionen, die Du bereits hast. Beispielsweise: eigenes Haus, zweites Kind, Yogalehrerausbildung, Coaching Weiterbildung, neuer Job, Selbstständigkeit etc.
Reflektiere nun folgende Fragen:
– Was hast Du über Dich in diesen Umbruchsphasen gelernt?
– Welche Stärken hast Du in den Veränderungsphasen entwickelt?
– Inwieweit haben Dich diese wichtigen Situationen bereichert?
– Welche Erkenntnisse und Botschaften hast Du für Dich?

Mittwoch – Tipp 3: Vertrauensmenschen

Jeder Mensch der Dich begleitet, webt seine Geschichte in Dein Leben. Sei Dir klar darüber, welche Reisebegleiter Du wählst. Manche Menschen halten uns mit ihren Worten von unseren Träumen ab. Dann gibt es Menschen durch die wir erst herausfinden, wieviel Liebe in uns steckt. Es gibt Freunde, die uns ihr Lachen und ihre Freude ins Herz setzen, damit wir immer beschützt und geborgen sind. Alle verändern uns. Sie können nicht anders. Und wir können nicht anders, als uns verändern zu lassen. Von welchem Menschen hast Du tiefes Vertrauen ins Leben gelernt? Wer in Deinem Leben strahlt aus, dass Du okay bist und sich alles ausgehen wird. Wer schaut Dich mit diesem Blick an, von dem Du weißt, dass er keinen Zweifel zulässt? Schreibe diesem Menschen einen Brief, in dem Du erzählst was Du von ihm gelernt hast und was es Dir bedeutet. Du musst diesen Brief nicht abschicken. Du kannst es natürlich gerne tun.

Donnerstag – Tipp 4: Vertrauensschritt

Mach heute etwas Ungewöhnliches! Erinnerst Du Dich an die Arbeit mit dem Vertrauenskompass? Was waren Deine Unsicherheitsstrategien? Mach etwas, dass dieser Strategie widerspricht! Wenn Du also dazu neigst, alles perfekt machen zu wollen, dann mache heute bewusst einen Fehler. Wenn Du eher gefällig bist und alles dafür tust, Harmonie herzustellen, dann setze doch mal eine Grenze und sei ein bisschen unbequem. Und wenn Du eher kontrollierend bist, dann geh doch mal ohne Plan in Dein nächstes Meeting. Wozu? Du wirst es herausfinden!

Freitag – Tipp 5: Deine Vertrauenszukunft

Viele Träume bleiben ungelebt, weil wir uns nicht trauen. Wir vertrauen den Zweifeln in unserem Kopf manchmal ein wenig mehr, als der Liebe in unseren Herzen. Heute visualisierst Du Dir Deine Zukunft aus der Perspektive Deines Ur-Vertrauens. Du brauchst ca. 30-45 Minuten Zeit, einen guten Ort und Dein Tagebuch, sowie einen Stift. Wenn Du möchtest, kannst Du Dir auch eine Vertrauenscollage auf Pinterest erstellen oder aus Magazinen Bilder ausschneiden, die Deine Vertrauenszukunft darstellen. Stell Dir heute vor, dass Du Dir und Deinem Leben 100% vertraust. Du bist frei. Da ist Freude und Gewissheit. Dein Atem geht tief und ruhig und plötzlich merkst Du erstaunt, dass Du schon die ganze Zeit ein Lächeln im Gesicht hast. Dein Blick ist weich. Die Farben in Deiner Umgebung leuchten eine Spur deutlicher als sonst. Du beginnst zu träumen. Was siehst Du? Welche Zukunft will von Dir geschrieben werden? Schreib sie auf, mit allen Details, allen Formen und Farben, Worten und Gefühlen. Mach sie sichtbar für Dich.

Samstag – Tipp 6: Deine Vertrauensreflexion

Wir haben die erste Reisestation erreicht! Wir haben uns einen Monat auf das Wort VERTRAUEN ausgerichtet und es in uns erforscht. Ich hoffe von ganzem Herzen, dass Dir diese Arbeit dient. Dieser Blog ist eigentlich ein Reiseblog – zu Dir selbst, Deiner Liebe, auch Deinen Ängsten, Deiner Freude. Unsere Gruppe ist ´jetzt schon recht groß, 600 Menschen machen mit. Mein Wunsch ist es, dass dieser Blog Euch hilft, all die Weisheiten die man so in Büchern und auf Blogs liest, selbst zu erfahren. Mir geht es um die konkrete Erfahrung durch Übungen und Methoden. Denn was Du erfahren hast, gehört Dir. Was Du erfahren hast, kannst Du teilen und andere damit inspirieren. Worte sind nur dann mächtig, wenn wir wissen und fühlen, wovon wir sprechen. Ich denke: Diese Welt braucht mehr Vertrauen, mehr Licht, mehr Liebe, mehr Freude und weniger Angst, weniger Trennung, weniger Misstrauen, weniger Ablehnung. Wir können das schaffen, können mehr Licht in unsere Leben bringen und unsere kleinen und großen Ängste liebevoll verabschieden. Mein letzter Impuls für diesen Monat ist der: Was hat sich durch die Übungen verändert? Was nimmst Du für Dich mit? Welche Erkenntnisse, welche Gefühle, welches Wissen?

Kopf hoch, Herz offen und Rock’n Roll!

Alles Liebe

Lust zu teilen?

1 Gedanken zu “Eine Woche voller Vertrauen

  1. Ramona Hahnke

    Elisabeth,das gefällt mir s3hr gut!Ich kann mich jeden Tag mit dem Thema auseinandersetzen und dann reflektieren!Danke:)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.