elisabeth hahnke coach und trainerin

Februarwort: FREUDE

Mantra für den Monat Februar:

Folge meiner Freude, mit leichtem Schritt.
Angekommen. Mit Freude erfüllt!

Was würde ich sehen, wenn ich diesen Moment mit Freude betrachten würde?

Freude. FREUDE! Ich finde, Freude ist ein lachendes Wort. Es macht Spaß es zu sagen. Als ich mich für dieses Wort für den Monat Februar entschieden habe, war ich erst überwältigt. Freude, kam mir so groß vor, so fantastisch! Und doch, wollte ich dieses Wort JETZT mit auf unsere Reise nehmen. Ich dachte hin und her, wie ich diesen Begriff wohl mit Euch erforschen und erleben könnte. Ich hing das Wort an die große Glocke und mir viel nichts mehr ein.
Also ging ich durch die Tage, mit diesem Wort in mir. Und plötzlich fühlte ich sie. Ganz zärtlich umklammerte sie mein Herz. Ganz warm umhüllte sie mich in der Nacht. Ganz lebendig sprang sie mich an: FREUDE. Sie sagte „Hallo!“, wenn ich mit meiner Familie Zeit verbrachte. Sie lachte mir ins Ohr, wenn ich warm im Bett lag und einschlafen wollte. Sie nahm mich an die Hand, wenn ich rausging um spazieren zu gehen. Sie hopste in meinem Herzen, wenn ich an meine Freunde dachte und mit ihnen schöne Momente teilte. Dann tanzte sie in meinem Kopf, als ich die ersten Tulpen kaufte. Sie war plötzlich mit mir anwesend.


Ich begann zu beobachten, was mich freute. Ganz alltägliche Dinge sind das! Ich wunderte mich selbst. Also ließ ich meine Augen weiter offen, ich tigerte durch die Tage und war meiner Freude auf der Spur. Etwas veränderte sich in mir. Beim Spazierengehen riss ich plötzlich die Arme in die Höhe und ließ meine Hände vor dem blauen Himmel tanzen. Ich musste lachen! Der Teil in mir, der an mir herumnörgelt und findet, dass ich noch mehr schaffen muss, um ein toller Mensch zu sein, machte plötzlich Urlaub. Vielleicht ist er sogar ausgezogen! Mahnende Gedanken, wie: „Du solltest schon Deinen Onlinekurs fertig haben und die Coaching Ausbildung hast Du auch noch nicht fertig konzipiert! Außerdem solltest Du den Artikel über Freude längst fertig haben!“, verblassten.
Ich war völlig platt. Stattdessen stiegen Gedanken auf, wie: „Süße, NICHTS muss sich ändern, alles ist da und alles ist gut genug. Du bist gesegnet. Es braucht nichts weggenommen, nichts verändert und auch nichts dazu genommen werden. JETZT ist es gut. Gut genug.“ Wow. Ich saß da, mit meinem Tee und der Morgen kroch langsam über die Dächer. Diese Gedanken stiegen direkt aus meinem Herzen und ich war glücklich. Heute Nacht träumte ich, dass mein Opa mich in den Arm nimmt und mir sagt, wie sehr er mich liebt. Er sagte sehr bestimmt: „Folge immer Deinem Herz!“ Ich bin lächelnd aufgewacht.

Freude hat keine Wartefrist. Freude ist hier. Jetzt. Wir müssen nur hinschauen. Spür Deine Freude auf. Sei wachsam! Es gibt nichts zu erreichen, nichts zu beweisen, nichts zu haben. Freude ist einfach. Einfach da. Sie ist in ihrer Einfachheit wohl das Eleganteste, was mir bisher über den Weg gelaufen ist. Ich wasche die Pfanne – Freude. Ich schaue mir meine Liebsten an – Freude. Ich liege in der Badewanne – Freude. Ich nehme meine schlechte Laune liebevoll an – ganz zarte, ganz leichte…Freude.

Je mehr ich auf Freude schaue, desto deutlicher wird sie. Desto verschwommener werden alle Mangelgedanken.


Mein Impuls für diese Woche ist ganz einfach. Richte Dich auf Deine Freude aus. Was macht Dich froh? Beobachte das. Schreibe es Dir auf. Lege eine Liste an, in der Du diese Woche sammelst, was Dich freut. Du wirst überrascht sein, wie viel Freude bereits in Deinem Leben ist. Ergänze Deine Liste jeden Tag über den ganzen Monat! Die Themen dürfen sich wiederholen, sie sollen sogar! Denn nach einem Monat, kannst Du Deine Liste analysieren. Du wirst sehen, was immer wieder vorkommt, was sich durchzieht wie ein roter Faden. Und dann? Dann hast Du eine wunderbare Landkarte für Dich, um Dein Leben so zu gestalten, dass Du möglichst viel Raum für Deine Freude hast!

Hier ist ein Auszug meiner Freude-Liste:

  • Mich macht es so froh, in die offenen Augen meiner Tochter zu schauen. Egal ob sie wütend blinzeln, verschlafen in die Ferne schauen oder mich lustig anfunkeln. Mich macht es einfach unendlich froh, sie anzuschauen!
  • Mich macht es froh, mein Leben mit meinem Mann zu teilen, der mich von Herzen liebt und den ich von Herzen liebe. Es macht mich glücklich, zusammen in der Wohnung Sachen zu sortieren oder am Abend einen Film zu schauen.
  • Es macht mich unendlich froh, frischen und guten Kaffee am Morgen zu trinken.
  • Es freut mich so sehr, diese Blogartikel zu schreiben und dabei inspiriert und fröhlich zu sein.
  • Ich empfinde Freude in der Natur, ich liebe das Blau des Himmels und die knorrigen Winteräste, die sich auf den Frühling vorbereiten.
  • Ich empfinde Freude, wenn ich frische Blumen auf den Tisch stelle, nachdem ich das Zimmer aufgeräumt habe.
  • Meine Arbeit inspiriert mich und ich empfinde alle Varianten der Freude: Vergnügen, Zufriedenheit, Frieden, Ruhe, Verbundenheit, Fröhlichkeit…
  • Es macht mich froh ein Dach über dem Kopf zu haben, gutes Essen zu kochen und Kleider zu tragen, die mir gefallen.
  • Ich empfinde Freude, wenn ich Zeit mit meinen Freunden verbringe und mit meiner Familie.

Noch ein wichtiger Tipp für alle die gerade eine herausfordernde Zeit durchmachen:

Wenn Du diese Übung machst und im Moment keine Freude finden kannst, weil Du eine schwierige Zeit durchmachst, dann nimm Dich liebevoll in den Arm und erlaube Dir zu fühlen, was im Moment da ist – wissend, dass Deine Freude nie verloren gehen kann. Sie ist in Dir. Falls sie gerade in einen tiefen Dornröschenschlaf gefallen ist, dann gibt es keinen Grund sie unsanft wach zu rütteln. Sondern gib ihr – also Dir – jeden Tag einen kleinen Kuss. Da wo Du bist, ist es genau richtig. Die Herausforderungen, die Dir begegnen, werden Dich zu Dir führen.

Die Meditation:

Ich habe für Dich wieder eine Meditation aufgenommen. Wir machen einen ganz besonderen Body-Scan. Das ist eine Praxis aus der Achtsamkeitstradition – ich habe dieser Meditation allerdings eine gehörige Prise Freude verliehen. Mach die Meditation immer dann, wenn Du Lust hast!

Schreibe in die Kommentare, welche Erfahrungen Du machst und welche Erkenntnisse Du hast. Denn Deine Erkenntnisse, unterstützen alle anderen in ihrem Prozess. Also, wenn Du Lust hast, teile gern mit uns! Ich freue mich von Dir zu hören!

Alles Liebe,
Elisabeth

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6 Gedanken zu “Februarwort: FREUDE

  1. Anne

    Ein freudiges Hej,
    Danke Danke für die schöne Inspiration am Montag – immer wieder eine Blumenwiese im Kopf ????
    Eines ist mir aufgefallen: Kann es sein, dass der Ton der Meditation leise als gewöhnlich ist? Trotz höchster Lautstärke am Telefon, versteh ich leider fast gar nichts.

    Liebst, Anne

    1. Elisabeth Post author

      Hallo liebe Anne, bei mir ist die Aufnahme ganz laut, wenn ich sie abhöre. Hm, woran könnte es liegen? Schau mal wie die Lautstärke auf Deinem Handy oder PC im Moment eingestellt ist. Ich hoffe, Du kannst die Aufnahme noch hören! Ich werde demnächst auch mal ein anderes Aufnahmeprogramm ausprobieren, dann wird es auch besser 🙂 Alles Liebe, Elisabeth

  2. Ramona Hahnke

    Du liebe,was für ein Thema????
    In den letzten Tagen habe ich mich intensiv mit meinem Ego auseinandergesetzt,wollte es loslassen,ihm nicht mehr die Oberhand in meinem Leben lassen…aber kennst du das,es hat so richtig getobt und mich traurig gemacht!
    Dein Artikel zum Thema Freude lässt mich wieder lächeln und hilft mir wiedrr Ja zu sagen und meinem Ego bewusst in die Augen zu schauen????Danke dafür und für die liebevolle Meditation!Ich fühlte mich so an die Hand genommen,sofort war ein Lächeln auf meinem Gesicht und ein Lachen aber in der Wirbelsäule liefen mir die Tränen nur so übers Gesicht,danke,dass du mich gehalten hast!Und mich erinnert hast!
    Ich werde deinen blog allen ans Herz legen ,ich möchte Menschen begegnen ,die mich anlächeln 🙂
    Danke und eine Woche voller Momente der Freude????

    1. Elisabeth Post author

      Du Liebe! Danke! Lass die Tränen laufen, das ist gut. Alles was da noch aufgestaut ist, darf fließen und sich lösen. So viel Heilung!
      Alles, alles Liebe! Elisabeth

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