Radikale Annahme

Manchmal blockiert man sich in einem Veränderungsprozess selbst. Man forscht und sucht nach einer Lösung – findet aber keine. Man probiert verschiedenste Dinge aus – aber nichts funktioniert, und man bleibt nicht lange dabei. .

Dann kann es helfen oder gar absolut notwendig sein, aus dem Veränderungsmodus auszusteigen und radikal anzunehmen was ist. Das ist ein Akt der absoluten Selbstliebe.

Ich mag mich zwar mit diesem Problem nicht – aber ich akzeptiere es. Ich mag es zwar nicht, dass ich keine Lösung habe – aber auch das nehme ich an. Ich mag es zwar nicht, dass XY nicht bei mir funktioniert – aber ich nehme es an. Ich nehme mich ganz an.

Wie eine Mutter ihr Kind annimmt, so nehme ich mich vollkommen an. Und ich segne und schätze mich – mit diesem Problem. Ich nehme diese Situation an, so wie sie ist. Ich nehme mein Handeln an, so wie ich es gerade kann.

Ich nehme auch meinen Wunsch an, mich zu verändern und diese Situation aufzulösen. Ich nehme meinen Wunsch sogar liebevoll an.

Annahme ist so wichtig, weil sie uns aus dem Widerstand herauslöst, sodass die Dinge dann wieder in den Fluss kommen können. Der nächste Schritte ist es, Dankbarkeit für das auszudrücken was ist – für das Problem, die Lösungen die nicht funktioniert haben, die Situation, für sich selbst, für die Sehnsucht – alles.

Annehmen, danken und loslassen. Es auch mal dem Leben überlassen, wie etwas gelöst wird…

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